come_IN:
Interkulturelle
Computerclubs
zur Förderung
von
Integrationsprozessen
Im Artikel come_ IN,
verfasst von Kai Schubert, Gregor Stuhldreier und Volker Wulf, geht
es um türkische Migranten und MigrantInnen. Derzeit leben in
Deutschland 2,5 Millionen Türken, die die größte Minderheit im
Land darstellt. Die türkischen Migranten und MigrantInnen leben
bereits seit 40 Jahren in Deutschland. Die Integration der Migranten
stellt eine große Herausforderung in der heutigen Gesellschaft dar.
Durch die unterschiedliche Herkunft, Sprache und oft die
nicht vorhandene Nutzung digitaler Medien wird der Zugang zur Aufnahme
im „Einwanderungsland“ für viele sehr häufig erschwert. Durch
sogenannte Computerclubs soll die Integration gefördert werden.
Dabei sollen verschiedene computerunterstütze Projekte im Club die
Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft näher bringen. Im
Artikel wird auch der Begriff „Digital Divide“ erwähnt und näher
erläutert. Der Begriff unterscheidet zwischen Gruppen, die einen
Zugang zu Medien und dem Internet haben und denjenigen denen dieser
Zugang erschwert oder gar verwerhrt wird. Eine Studie zeigt, dass
deutsche und türkische Kinder eine ähnliche Begeisterung für
digitale Medien aufweisen. Die Nutzung digitaler Medien kann die
Bedürfnisse und die Integration der Migranten fördern.
In den USA wurden
erstmals Computer Club Houses (CCH) gegründet, um Migranten den
Zugang zur Gesellschaft zu erleichtern. Die Zielgruppe dieser CCH
sind Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, die durch
konstruktionistischen Lernens soziale Beziehungen aufbauen sollen.
Der interkulturelle Computerclub come_IN spricht nicht nur
Jugendliche, sondern Kinder von 6-10 Jahren und ihre Eltern an. Der
come_In versucht durch sozio-kulturelle Lerntheorien Familien
unterschiedlicher ethnischer Hintergründe zu etablieren. Durch das
computerunterstütze Projekt soll auch der vielseitige
Sprachgebrauch, sowie die Nutzung von Informations- und
Kommunikationstechnologie in den Vordergrund gestellt werden.
Was ich an diesem Projekt
sehr positiv finde, ist die Begleitung der Eltern. Dadurch müssen
und werden auch diese mit dem Projekt vertraut gemacht. Weiters finde
ich toll, dass die Eltern erfahren, wie schnell ihre Kinder dem
Umgang mit Medien lernen und welche positiven Aspekte die Technologie
mit sich bringen kann. Auch gefällt mir sehr gut, dass auch die
Eltern im Projekt eingebunden werden, um selber Erfahrungen mit
der Technologie machen zu können. Denn jeder einzelne von Ihnen hat
unterschiedliche Stärken, Schwächen und Erfahrungen. Weiterhin
finde ich die Computerclubs positiv, da wirklich die Kinder und die
Interessen, wie Computerspiele, in diesem Alter angesprochen werden.
Die Kinder lernen sich auch gegenseitig zu unterstützen und zu
helfen.
Leider war es oft der
Fall, dass sich einige Eltern nicht zur Begleitung ihrer Kinder
bereiterklärt haben. Daraufhin hat come_In die Regeln gelockert,
sodass die Kinder auch von den Nachbarn und ihren älteren
Geschwister begleitet wurden.
Auch arbeiten die come_IN
mit Grundschulen zusammen. Dies ist für die Integration sehr
fördernd, da alle Angehörigen eines Jahrganges zusammentreffen.
Nach der Grundschule werden sie wieder nach den Kriterien der
Herkunft und dem sozioökonomischen Status gegliedert. Durch das
Projekt erfahren die Schüler, wie es in der „echten“ Welt
wirklich aussieht. Es ist sehr schlimm, nach welchen Kriterien, wie
der Sprache oder Herkunft einige Menschen urteilen.
Ich
habe mich für diesen Artikel entschieden, da die Migration nicht nur
in Deutschland, sondern auch in Österreich ein aktuelles Thema ist.
Viele Österreicher betrachten die Migranten und MigrantInnen als
böse nicht dazugehörige Menschen. Wenn viele von den Österreichern
schon von vornherein Vorurteile gegen Migranten ausüben, so wird der
Zugang zu österreichischen Personen nochmals erschwert. Deshalb
finde ich die Computerclubs meiner Meinung nach sehr positiv. Denn
dort können die Migranten nicht nur ihre Erfahrungen austauschen,
sondern zugleich auch Freundschaften schließen.
Liebe Grüße und ich würde mich übere weitere Kommentare freuen..!!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen