Mittwoch, 27. November 2013

come_IN: Interkulturelle
Computerclubs zur Förderung
von Integrationsprozessen

Im Artikel come_ IN, verfasst von Kai Schubert, Gregor Stuhldreier und Volker Wulf, geht es um türkische Migranten und MigrantInnen. Derzeit leben in Deutschland 2,5 Millionen Türken, die die größte Minderheit im Land darstellt. Die türkischen Migranten und MigrantInnen leben bereits seit 40 Jahren in Deutschland. Die Integration der Migranten stellt eine große Herausforderung in der heutigen Gesellschaft dar. Durch die unterschiedliche Herkunft, Sprache und oft die nicht vorhandene Nutzung digitaler Medien wird der Zugang zur Aufnahme im „Einwanderungsland“ für viele sehr häufig erschwert. Durch sogenannte Computerclubs soll die Integration gefördert werden. Dabei sollen verschiedene computerunterstütze Projekte im Club die Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft näher bringen. Im Artikel wird auch der Begriff „Digital Divide“ erwähnt und näher erläutert. Der Begriff unterscheidet zwischen Gruppen, die einen Zugang zu Medien und dem Internet haben und denjenigen denen dieser Zugang erschwert oder gar verwerhrt wird. Eine Studie zeigt, dass deutsche und türkische Kinder eine ähnliche Begeisterung für digitale Medien aufweisen. Die Nutzung digitaler Medien kann die Bedürfnisse und die Integration der Migranten fördern.
In den USA wurden erstmals Computer Club Houses (CCH) gegründet, um Migranten den Zugang zur Gesellschaft zu erleichtern. Die Zielgruppe dieser CCH sind Jugendliche aus einkommensschwachen Familien, die durch konstruktionistischen Lernens soziale Beziehungen aufbauen sollen. Der interkulturelle Computerclub come_IN spricht nicht nur Jugendliche, sondern Kinder von 6-10 Jahren und ihre Eltern an. Der come_In versucht durch sozio-kulturelle Lerntheorien Familien unterschiedlicher ethnischer Hintergründe zu etablieren. Durch das computerunterstütze Projekt soll auch der vielseitige Sprachgebrauch, sowie die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie in den Vordergrund gestellt werden.
Was ich an diesem Projekt sehr positiv finde, ist die Begleitung der Eltern. Dadurch müssen und werden auch diese mit dem Projekt vertraut gemacht. Weiters finde ich toll, dass die Eltern erfahren, wie schnell ihre Kinder dem Umgang mit Medien lernen und welche positiven Aspekte die Technologie mit sich bringen kann. Auch gefällt mir sehr gut, dass auch die Eltern im Projekt eingebunden werden, um selber Erfahrungen mit der Technologie machen zu können. Denn jeder einzelne von Ihnen hat unterschiedliche Stärken, Schwächen und Erfahrungen. Weiterhin finde ich die Computerclubs positiv, da wirklich die Kinder und die Interessen, wie Computerspiele, in diesem Alter angesprochen werden. Die Kinder lernen sich auch gegenseitig zu unterstützen und zu helfen.
Leider war es oft der Fall, dass sich einige Eltern nicht zur Begleitung ihrer Kinder bereiterklärt haben. Daraufhin hat come_In die Regeln gelockert, sodass die Kinder auch von den Nachbarn und ihren älteren Geschwister begleitet wurden.
Auch arbeiten die come_IN mit Grundschulen zusammen. Dies ist für die Integration sehr fördernd, da alle Angehörigen eines Jahrganges zusammentreffen. Nach der Grundschule werden sie wieder nach den Kriterien der Herkunft und dem sozioökonomischen Status gegliedert. Durch das Projekt erfahren die Schüler, wie es in der „echten“ Welt wirklich aussieht. Es ist sehr schlimm, nach welchen Kriterien, wie der Sprache oder Herkunft einige Menschen urteilen.

Ich habe mich für diesen Artikel entschieden, da die Migration nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich ein aktuelles Thema ist. Viele Österreicher betrachten die Migranten und MigrantInnen als böse nicht dazugehörige Menschen. Wenn viele von den Österreichern schon von vornherein Vorurteile gegen Migranten ausüben, so wird der Zugang zu österreichischen Personen nochmals erschwert. Deshalb finde ich die Computerclubs meiner Meinung nach sehr positiv. Denn dort können die Migranten nicht nur ihre Erfahrungen austauschen, sondern zugleich auch Freundschaften schließen. 



Liebe Grüße und ich würde mich übere weitere Kommentare freuen..!!

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