Mittwoch, 27. November 2013

Reflexion „Lernen mit geteilten Videos: aktuelle Ergebnisse zur

Nutzung, Produktion und Publikation von Onlinevideos

durch Jugendliche“

Klaus Rummler & Karsten D. Wolf



Ich habe mich bewusst nicht für den Text „come_IN“ entschieden um einerseits ein wenig Ausgewogenheit in unsere Reflexionen zu bekommen, also nicht nur einen der beiden Artikel zu reflektieren und andererseits kann ich mich mit dem Thema „Onlinevideoplattformen“ besser identifizieren. Ich selbst verwende einige dieser Plattformen regelmäßig, YouTube sogar fast täglich, umso mehr kann ich mich in diese Studie und deren Teilnehmer/innen hineinversetzen.

Anhand der Befragungen und empirischen Ergebnisse dieser Studie in Bremen,  ist zu erkennen dass viele Jugendliche (8., 10. und 13. Schulklassen) Onlinevideos nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zum Lernen verschiedener Inhalte verwenden. Diese Ergebnisse kann ich durch meine eigenen Erfahrungen nur bestätigen. Um Beispiele zu nennen: Für den Geschichte Unterricht habe ich mir oft Dokumentationen über verschiedene Epochen und Ereignisse auf verschiedenen Onlineplattformen angeschaut. Da ich ein audio-visueller Lerntyp bin, konnte ich mir die Dinge viel leichter merken. Ein anderes Beispiel meinerseits ist ein Musikstück auf einem Instrument zu lernen, ich als begeisterter Schlagzeuger, holte mir schon oft bei YouTube Videos rat, wie ich denn ein Musikstück genau zu spielen habe. Ich kann also die Annahme von Rummler und Wolf nur unterstützen. Laut den Autoren reicht es aber nicht sich ein Lernvideo nur anzusehen, es sollte reflektiert werden um das Erlernte auch zu festigen. Die beliebtesten Rubriken der Befragten sind Sportvideos, Musizieren, Styling und Mode, Lebenspraxis, Soziales Lernen und Schule. Hier fallen auch die auf mich bezogenen Beispiele hinein.

Natürlich gibt es auch Kritik. Oft genannte Punkte auf der Plattform YouTube sind: rechtliche Einschränkungen, wenn zum Beispiel  Videos in bestimmten Regionen aus Copyright Gründen nicht verfügbar ist; technische Probleme wie zum Beispiel zu lange Ladezeiten oder Kritik an Inhalten.

Videoplattformen wie YouTube, Clipfish oder Myvideo gewinnen im heutigen technologischem Zeitalter immer mehr an Bedeutung. Die Art der Benutzer/innen erstreckt sich von Privatpersonen bis hin zu verschiedenen Firmen. Onlinevideos sind aus dem World Wide Web kaum wegzudenken. Die soziale Komponente sollte aber niemals vergessen werden, es ist etwas komplett Anderes wenn mir ein Musiklehrer/eine Musiklehrerin mir Dinge auf einem Instrument zeigt mit dem/der ich kommunizieren kann oder ich mir die richtigen Griffe aus einem Video heraus vorstellen muss. Ich bin für einen ausgewogenen Mix aus Internetvideos und sozialer Interaktion beim Lernen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen