Reflexion „Lernen mit geteilten Videos: aktuelle Ergebnisse zur
Nutzung, Produktion und Publikation von Onlinevideos
durch Jugendliche“
Klaus Rummler & Karsten D. Wolf
Ich habe mich bewusst
nicht für den Text „come_IN“ entschieden um einerseits ein wenig Ausgewogenheit
in unsere Reflexionen zu bekommen, also nicht nur einen der beiden Artikel zu
reflektieren und andererseits kann ich mich mit dem Thema „Onlinevideoplattformen“
besser identifizieren. Ich selbst verwende einige dieser Plattformen
regelmäßig, YouTube sogar fast täglich, umso mehr kann ich mich in diese Studie
und deren Teilnehmer/innen hineinversetzen.
Anhand der Befragungen und empirischen Ergebnisse
dieser Studie in Bremen, ist zu erkennen
dass viele Jugendliche (8., 10. und 13. Schulklassen) Onlinevideos nicht nur
zur Unterhaltung, sondern auch zum Lernen verschiedener Inhalte verwenden. Diese
Ergebnisse kann ich durch meine eigenen Erfahrungen nur bestätigen. Um
Beispiele zu nennen: Für den Geschichte Unterricht habe ich mir oft
Dokumentationen über verschiedene Epochen und Ereignisse auf verschiedenen
Onlineplattformen angeschaut. Da ich ein audio-visueller Lerntyp bin, konnte
ich mir die Dinge viel leichter merken. Ein anderes Beispiel meinerseits ist
ein Musikstück auf einem Instrument zu lernen, ich als begeisterter
Schlagzeuger, holte mir schon oft bei YouTube Videos rat, wie ich denn ein
Musikstück genau zu spielen habe. Ich kann also die Annahme von Rummler und
Wolf nur unterstützen. Laut den Autoren reicht es aber nicht sich ein Lernvideo
nur anzusehen, es sollte reflektiert werden um das Erlernte auch zu festigen. Die
beliebtesten Rubriken der Befragten sind Sportvideos, Musizieren, Styling und
Mode, Lebenspraxis, Soziales Lernen und Schule. Hier fallen auch die auf mich
bezogenen Beispiele hinein.
Natürlich gibt es auch Kritik. Oft genannte Punkte auf
der Plattform YouTube sind: rechtliche Einschränkungen, wenn zum Beispiel Videos in bestimmten Regionen aus Copyright
Gründen nicht verfügbar ist; technische Probleme wie zum Beispiel zu lange
Ladezeiten oder Kritik an Inhalten.
Videoplattformen wie YouTube, Clipfish oder Myvideo
gewinnen im heutigen technologischem Zeitalter immer mehr an Bedeutung. Die Art
der Benutzer/innen erstreckt sich von Privatpersonen bis hin zu verschiedenen
Firmen. Onlinevideos sind aus dem World Wide Web kaum wegzudenken. Die soziale
Komponente sollte aber niemals vergessen werden, es ist etwas komplett Anderes
wenn mir ein Musiklehrer/eine Musiklehrerin mir Dinge auf einem Instrument
zeigt mit dem/der ich kommunizieren kann oder ich mir die richtigen Griffe aus
einem Video heraus vorstellen muss. Ich bin für einen ausgewogenen Mix aus
Internetvideos und sozialer Interaktion beim Lernen.
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